| Zwischenfruchtanbau - Verbesserung der Humusbilanz |
| |
Der Anbau von Zwischenfrüchten
verbessert die Humusbilanz in der Fruchtfolge nachhaltig und wirkt
Bodenverdichtungen entgegen. Aufgrund der Bindung der Agrarförderung
an die Cross Compliance Regelungen gewinnt die Förderung der
Humusbildung an Bedeutung. Aber nicht nur aus Gründen des finanziellen
Anreizes ist die Förderung der Humusbildung interessant. Auch
im Hinblick auf die Zunahme von Trockenphasen aufgrund des Klimawandels
und der Einsparung von teuren Stickstoffdüngern sollte der Humusvermehrung
mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden. Mehr Humus spart Wasser, speichert
Nährstoffe und erhöht die Tragfähigkeit der Böden
durch einen kompakteren Bodenstrukturaufbau. Zwischenfrüchte
eignen sich auch zu Mulchsaatzwecken bzw. zur reduzierten Bodenbearbeitung
(Einsparung Pflugfurche), da viele Arten im Winter abfrieren. |
 |
| |
| Brachebegrünung - Verringerung des Unkrautdruckes |
| |
Wer seinem Boden noch mehr Gutes tun
will, der sollte neben dem Anbau von Zwischenfrüchten eine regelmäßige
Brachebegrünung durchführen. Die gezielte Begrünung
von Stilllegungsflächen vermeidet
die Verunkrautung und wird
zum Teil (Blühflächen) sogar finanziell gefördert.
Je nach Artenzusammen-
setzung lassen sich bis zu 100 kg Stickstoff je Hektar im Folgejahr
einsparen! Eine Brachebegrünung
hat die dreifache
effektive Wirkung eines Zwischenfruchtanbaus! |
| |
| Organische Düngung - Erhöhung der Wasserkapazität |
| |
Die organische Düngung bildet den
dritten Teil der Möglichkeiten zur Verbesserung der Humusbilanzen.
Organische Düngung fördert das Bodenleben und erhöht
die Wasserkapazität der Böden. Praktiker
berichten von
bis zu 15% Mehrerträgen bei ergänzender organischen Düngung
(Rindermist). Besonders
bei leichten Böden hat sich organische
Düngung zur Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit bewährt.
|
| |